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RESOURCES INNOVATION CENTER LEOBEN

Fostering Innovation Communities in the Raw Materials Field

 

Das Resources Innovation Center Leoben an der Montanuniversität Leoben beherbergt internationale Beteiligungen der Universität im Bereich der nachhaltigen Forschung, Ausbildung und Industrialisierung. Die Beteiligung mit der alles begann ist das EIT RawMaterials, ein pan-europäisches 125-Partner Netzwerk im Rohstoffbereich, eine sogenannte Knowledge & Innovation Community (KIC) des European Institute for Innovation and Technology. Eine KIC besteht aus einem Konsortium von Industrie, Forschungsinstitutionen und Universitäten, welches gesellschaftliche Herausforderungen in Form von Innovationsprojekten bearbeitet. Besonders im Bereich der Ausbildung sowie in Sustainable Exploration & Mining, Technological Innovation und Recycling ist die MUL hier tätig. Zusätzlich bringt sie sich bei der strategischen Weiterentwicklung der Community mit ein. Ebenfalls von Bedeutung ist die Mitgliedschaft in der EIT Climate-KIC, eine weitere Knowledge & Innovation Community. Im EIT Climate-KIC werden die Themen Urban Transitions und Sustainable Production Systems vorangetrieben, um eine klimaresiliente Gesellschaft zu fördern. Ein zusätzlicher Bereich, der im Aktivitätsportfolio des RIC Leoben aufscheint, ist Sustainable Development, in dem wir uns verpflichten die globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) der UNO durch vielerlei Initiativen zu erreichen. Eine Schlüsselaktivität in diesem Bereich ist die Implementierung der Ziele im österreichischen Hochschulsektor durch ein gemeinsames Netzwerkprojekt aller Universitäten. Eines haben alle RIC Netzwerkteilnahmen gemein: Sie sind thematisch miteinander verknüpft und ergänzen sich, indem die Resultate die es zu erzielen gilt, allesamt auf nachhaltige Innovation im Ressourcenbereich für eine bessere Zukunft abzielen.

May 2018 – UniNEtZ Project Meeting

The university project UniNEtZ (Universities and Sustainable Development Goals) was initiated by Alliance of Sustainable Universities in Austria and connects fifteen Austrian universities to a common goal: to work towards the SGDs. UniNEtZ was presented to representatives of different ministries on the 7.5.2018 in Vienna. The participation of Montanuniversitaet Leoben in the set-up of the project was supported by RIC Leoben. The project, which starts in 2019, aims to create a report of Austria’s current SDG implementation. This report can be used to derive options for Austria’s future development in the light of the SDGs. The project will assess research, education, further education, responsible science and higher education management. Additionally, the project shall foster interdisciplinary work in and across the fifteen participating universities. The innovative linking of gathered knowledge and research among the universities shall, however, not be limited to them but spill over to political stakeholders, administration, economy and civil society. Furthermore, the project aims to enhance competences regarding questions posed by the SDGs. In this respect researchers and students will build up competencies to attempt answers on how to achieve the SDGs.

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Dipl.-Geoökol. Lorenzo Rieg

Lorenzo Rieg hat Geoökologie am Karlsruher Institut für Technologie studiert und ist nach etwa 8 Jahren an der Universität Innsbruck seit Beginn des Jahres 2018 am RIC Leoben.

Er koordiniert die Aktivitäten im EIT Climate-KIC und beschäftigt sich hier mit der Anbahnung, Beantragung sowie dem Management von Projekten. Dabei liegt sein Fokus darauf die Forscher der Montanuniversität mit der internationalen Klima-Community zu vernetzen und die Teilnahme an relevanten Projekten, vor allem in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, nachhaltiger Produktionssysteme und nachhaltiger Stadtentwicklung voranzubringen.

Zusätzlich ist Lorenzo Rieg an der Organisation von Events, etwa der Climate-KIC Summer School „The Journey“ beteiligt und vertritt die Montanuniversität beim Climate Change Centre Austria.

IM FOKUS

PyroFlex – Network on pyrometallurgical expertise and infrastructure for residue treatment

Im Rahmen des Projektes PyroFlex wird eine Plattform errichtet, die Aggregate des pyrometallurgischen Bereiches, wie unterschiedliche Reaktoren aber auch Untersuchungsmöglichkeiten für die Charakterisierung hinsichtlich Verarbeitung, in einer Datenbank sammelt und den Partnern (aber auch extern) zur Verfügung stellt. Ziel des Netzwerkes ist es, einen One-Stop-Shop für pyrometallurgische Infrastruktur aber auch entsprechendes Know-how zur Verfügung zu stellen. Das Netzwerk PyroFlex stellt hierbei einen Teil eines Konglomerates an Einzelnetzwerken, wie beispielsweise ergänzend HydroFlex = hydrometallurgische Aggregate, Elektrochemische Aggregate oder auch ein Netzwerk für Aufbereitungsmöglichkeiten, etc. dar, welches als Gesamtheit das Ziel des Zero-Waste durch die Aufarbeitung von sekundären Ressourcen verfolgt.

 

PyroFlex

PyroFlex – Network on pyrometallurgical expertise and infrastructure for residue treatment

01/2016 – 12/2018

EIT RawMaterials – Network of Infrastructure

MUL (Partner), Katholieke Universiteit Leuven, InsPyro N.V., Ghent University, Outotec, RWTH Aachen, Technische Universiteit Delft, Umicore NV

Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie – Stefan Steinlechner

Total: € 125.000

MUL: € 3.000