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RESOURCES INNOVATION CENTER LEOBEN

Fostering Innovation Communities in the Raw Materials Field

 

Das Resources Innovation Center Leoben an der Montanuniversität Leoben beherbergt internationale Beteiligungen der Universität im Bereich der nachhaltigen Forschung, Ausbildung und Industrialisierung. Die Beteiligung mit der alles begann ist das EIT RawMaterials, ein pan-europäisches 125-Partner Netzwerk im Rohstoffbereich, eine sogenannte Knowledge & Innovation Community (KIC) des European Institute for Innovation and Technology. Eine KIC besteht aus einem Konsortium von Industrie, Forschungsinstitutionen und Universitäten, welches gesellschaftliche Herausforderungen in Form von Innovationsprojekten bearbeitet. Besonders im Bereich der Ausbildung sowie in Sustainable Exploration & Mining, Technological Innovation und Recycling ist die MUL hier tätig. Zusätzlich bringt sie sich bei der strategischen Weiterentwicklung der Community mit ein. Ebenfalls von Bedeutung ist die Mitgliedschaft in der EIT Climate-KIC, eine weitere Knowledge & Innovation Community. Im EIT Climate-KIC werden die Themen Urban Transitions und Sustainable Production Systems vorangetrieben, um eine klimaresiliente Gesellschaft zu fördern. Ein zusätzlicher Bereich, der im Aktivitätsportfolio des RIC Leoben aufscheint, ist Sustainable Development, in dem wir uns verpflichten die globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) der UNO durch vielerlei Initiativen zu erreichen. Eine Schlüsselaktivität in diesem Bereich ist die Implementierung der Ziele im österreichischen Hochschulsektor durch ein gemeinsames Netzwerkprojekt aller Universitäten. Eines haben alle RIC Netzwerkteilnahmen gemein: Sie sind thematisch miteinander verknüpft und ergänzen sich, indem die Resultate die es zu erzielen gilt, allesamt auf nachhaltige Innovation im Ressourcenbereich für eine bessere Zukunft abzielen.

Oktober 2018 – Das EIT RawMaterials besucht die Vojvodina Region in Serbien

Im Zuge der ESEE (East & South East Europe) Strategie des Regional Center (RC) Leoben besuchte Anna Meyer die EIT Cross KIC RIS Dialog Konferenz in Novi Sad. Das Event bot die Möglichkeit sich über alle KICs (Knowledge und Innovation Communities des EIT RawMaterials) zu informieren. Durch die Zusammenarbeit von EIT RawMaterials, EIT Health, EIT Climate KIC, EIT Digital, EIT InnoEnergy und EIT Food entstand ein wertvolles Event durch das sich die Türen des EIT nach Serbien eröffneten.

EIT Cross KIC RIS Dialog Konferenz in Novi Sad kann als direktes Resultat der vom RC Leoben organisierten siebenten ESEE Dialog Konferenz am 16.11.2017 in Belgrad verstanden werden. Bei der Konferenz in Belgrad wurden wichtige Verbindungen zwischen dem Regionalsekretariat für Wirtschaft und Tourismus der Vojvodina Region und dem EIT RawMaterials hergestellt. Diese Verbindungen führten schließlich zu der EIT Cross KIC RIS Dialog Konferenz in Novi Sad. Somit kann es als erfolgreiche Umsetzung der ESEE Strategie des RC Leoben verbucht werden, dass sich die Reichweite des EIT RawMaterials sowie des EIT nach Serbien erweitert.

März 2019 – 10th ESEE DIALOGUE CONFERENCE

Developing raw materials into a major strength for Europe
27th-29th of March 2019
Leoben, Austria

 

Die vom EIT RawMaterials Regional Center Leoben an der Montanuniversität Leoben international veranstalteten ESEE Dialogue Conferences zielen darauf ab, eine internationale Vernetzung im Rohstoffsektor zu fördern, indem relevante Interessensgruppen aus Industrie, Forschung und Bildung mit Ost- und Südosteuropa zusammengeführt werden.

 

Besuchen Sie die ESEE Dialogue Conference Website esee-dc.eu

Susanne Feiel, BA MA

Susanne Feiel übernahm mit März 2017 die Leitung des RIC Leoben und geht seitdem voll und ganz in ihrer Tätigkeit auf. Sie war schon zu Beginn Teil dieses Centers an der Montanuniversität, legte allerdings kurzfristig eine zweijährige Pause ein, um das Montanuniversität International Relations Office (MIRO) zu leiten, was sie auch weiterhin parallel tut. Trotzdem war sie durchgehend in die EIT RM und RIC Leoben Projekte und Aktivitäten involviert, denn die Entwicklung des RIC Leobens lag ihr immer schon am Herzen. Die Bereiche Ausbildung und Sichtbarkeit des Raw Materials-Bereichs wurden durch Susanne einige der Schwerpunkte des RIC Leobens,wie auch eine Verbindung der Raw Materials Aktivitäten im Sinne der nachhaltigen Versorgung, der Kreislaufwirtschaft und des Klimaschutzes mit den Sustainable Development Goals zu schaffen. Die Zukunftsvision ist hier langfristig die gesamte Universität miteinzubinden und wirkungsvolle Ergebnisse zu erzielen.  Susanne schloss ihr Studium der Anglistik und Amerikanistik mit Fokus Linguistik und Business in 2013 ab und beschäftigt sich derzeit wissenschaftlich mit Rohstoff-Policy und den Sustainable Development Goals. Sie ist aktiv in in der Vernetzung mit relevanten Stakeholdern, wie zum Beispiel als Sherpa in der European Innovation Partnership on Raw Materials High Level Steering Group.

IM FOKUS

Training Trainers in the ESEE region

TRAINESEE wurde als ESEE Scholarship-Projekt mit der Universität Zagreb (Fakultät für Bergbau, Geologie und Erdöltechnik) im November 2017 initiiert. Der Fokus des Education-Projekts liegt auf Stärkung von wissenschaftlichen Schlüsselqualifikationen und Weiterentwicklung der akademischen Lehre. Problemlösungskompetenz, kreative und innovative Ansätze, Führungskompetenz, Englisch für die Lehre, selbstbewusstes Auftreten und interkulturelle Kompetenz werden in den Workshops für Fakultäten mit Rohstoffschwerpunkt thematisiert. In diesem Projekt werden Fakultätsangehörige selbst zu Trainern ausgebildet, welche die Ausbildungsstrategien, Lehrmethoden und neue Ansätze für ihren wissenschaftlichen Fachbereich an KollegInnen weitervermitteln können. Nicht nur die akademische Lehre profitiert hiervon, sondern auch Studierende, die in weiterer Folge diese Kompetenzen in ihrem späteren Berufsleben anwenden und weiterentwickeln werden.

 

TRAINESEE

Training Trainers in the ESEE region

09/2017 – 09/2018

RM ACADEMY – Capacity Building

 Total: € 75.000,-

MUL: € 75.125,-

CLC East, RNGF, MUL

Lehrstuhl für Bergbaukunde – Ulrike Haslinger